deutsch  |  english


Continuity | 2013/2014

 Videotrailer (Vimeo Video)

Wiederaufnahme: 10., 11., 12. Oktober 2014, jeweils 20.30 Uhr
DOCK 11, Berlin, www.dock11-berlin.de

Gastspiel: 09. Februar 2014, 11:00 Uhr
im Rahmen der Eröffnung des Interdisziplinären Festivals der zeitgenössischen Kunst "Zuflucht – von der Sehnsucht des Paradieses"
Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop

Premiere: 18., 19., 20., 24., 25. Oktober 2013, jeweils 20.30 Uhr
DOCK 11, Berlin, www.dock11-berlin.de

Konzept / Choreographie: Walter Bickmann
Konzept / Produktionsleitung: Doris Kolde
Tanz / Kreation: Lydia Klement, Stella Zannou (Katja Scholz)
Licht: Asier Solana Arce

 Gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur.

Produziert im und unterstützt von DOCK 11 EDEN*****.
Dank an die Tanzprobebühne Marameo und phase7.
 Unterstützt mit einem Residenzaufenthalt am Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop.

Wir danken unseren Medienpartnern:

Das Tanzprojekt "Continuity" widmet sich dem bewegten Körper als eine sich kontinuierlich in Raum und Zeit transformierende Skulptur. Der ursprünglich statische Skulpturbegriff aus der Bildenden Kunst wird um das performative Element ins temporäre, flüchtige erweitert. Der Augenblick zeigt dabei stets nur Zustandsweisen eines Kontinuums an möglichen Gestaltungen. "Continuity" erforscht den Faktor Zeit als eine objektiv messbare und zugleich extrem subjektive Größe. Die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene Form der Abfolge von Ereignissen – die Zeit an sich – dient als elementares Gestaltungsmittel und wird Gegenstand der künstlerischen Auseinandersetzung.

Das choreographische Prinzip basiert auf der mit der Tänzerin Stella Zannou entwickelten Research-Performance "in·between". Diese als Solo konzipierte Choreographie wird in "Continuity" kontrapunktisch, komplementär oder synchron zum Duett entfaltet.

Presse: Tanz der Extremitäten / Walter Bickmanns „Continuity“ macht im DOCK 11 Zeit erlebbar [...] Wie ein Bildhauer greift Bickmann in fixe Körper ein, verändert sie nach seinem Bild und macht so zeitliche Abläufe sichtbar. Was ihm bei der Arbeit mit festem Material, Holz, Stein, Bronze, nicht möglich wäre, permanent die Ergebnisse zu »korrigieren«, gestattet der Einsatz lebender »Materialien«. [...] Bickmann gelingt in „Continuity“ eine Auseinandersetzung mit dem Körper am Platz, wie sie intensiver, detaillierter kaum denkbar ist. Alles an Bewegung von Rumpf und Extremitäten scheint dabei möglich, kein Zustand ausgeschlossen. [...] Wie Bickmann das zwischen seinen zwei Tänzerinnen korrespondierend komponiert und gefügt hat, verleiht seiner Arbeit einen zusätzlichen Reiz. [...]
Volkmar Draeger über „Continuity“, Neues Deutschland 21.10.2013