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JR's Stiefel | TanzFilm 2005

Länge: 25 min
JR’s Stiefel wurde nach der Premiere in der HALLE TanzBühne und weiteren Aufführungen im DOCK 11 in Berlin beim DANSCAMDANSE Tanzfilmfestival in Gent und beim Film Festival of Antwerp gezeigt.

Regie: Walter Bickmann
Mit: Marion Buchmann, Beatrice Cordua, Kristine Keil, Thomas Langkau, Manolo Montezuma, Dominik Schötschel, Katrin Schyns
Musik: Sven Holly Nullmeyer
Kamera & Schnitt: Walter Bickmann

Finanziert aus Mitteln des Bezirksamts Pankow von Berlin, Amt für Kultur und Bildung/ Fachbereich Kultur.

Die speziell für die Verfilmung inszenierte Choreographische Installation "JR’s Stiefel" thematisiert die Verflechtung von Schein- und Wunschwelten mit den Vorstellungen eigener Lebenskonzepte.

"Es ist so faszinierend schlecht, dass ich keine Folge versäume. Die Handlung ist abstrus und unlogisch, die Kameraführung grauenhaft, die Regie entsetzlich, und unglaublich viele schlechte Schauspieler und Schauspielerinnen spielen unglaublich schlecht. Aber es ist irre faszinierend!"
Ingmar Bergman über die Fernsehserie Dallas

Ausgangspunkt für diesen TanzFilm waren zum einen die TV-Serie "Dallas" selbst, zum anderen wissenschaftliche Untersuchungen zum Medienphänomen "Dallas". Leserbriefe zur Serie aus den 80er Jahren flossen genauso in die künstlerische Umsetzung ein, wie die Ergebnisse empirischer Untersuchungen von Medienwissenschaftlern.

Presse: [...] Entstanden ist dabei eine aberwitzige, poetische Groteske über die verrückte Vermischung von Fernsehwelt und Wirklichkeit [...]
taz, 02.07.2005

[...] "JR's Stiefel" thematisiert, inspiriert von der legendären 80er-Jahre-Serie "Dallas", mit ebenso viel Witz wie Poesie die Verflechtung von Schein- und Wunschwelten in Medien und Realität. Ambivalenz ist stets Teil von Walter Bickmanns vielschichtigem Werk, der es versteht, gesellschaftskritisch zu hinterfragen und mit humoristischer Herangehensweise zu verbinden. [...]
Berliner Zeitung, 14.07.05

Tanz ist schön, aber sehr kurzlebig: ist er da, ist er schon wieder weg. Anders als in vielen anderen Bemühungen, den Moment des Liveacts einzufangen, geht es Walter Bickmann in seinen Tanzfilmen nicht um die reine Dokumentation, sondern darum, aus Bühnentanz und Leinwandbild eine Synthese zu schaffen. [...]
zitty 16/ 2004